Einmachen und Einkochen

Einmachen und Einkochen

Omas Tipps für Einmachen und Einkochen. Heute bekommt man zwar im Winter aus allen Herren Länder Obst und Gemüse. Aber wer will in der heutigen Zeit noch Obst und Gemüse das tausende Kilometer hinter sich hat.

Einmachen und Einkochen

Einmachen und Einkochen

 

Könnt Ihr Euch noch erinnern an Omas Speisekammer? Da gab es immer gut gefüllte Regale mit Einmachgläsern. Rot, grün und gelb, alle Farben des Sommers waren dort vertreten.

Aber vorerst einmal wollen wir Euch einen guten Rat zum Einmachen geben:

Gefäße zum Einmachen:

  • Gläser mit Schnappverschluss und mit Schraubdeckel sollen beim Sterilisieren sich nicht berühren.
  • Alle Gefäße müssen peinlich sauber sein, sonst droht Schimmel.
  • Nach dem Spülen der Gläser nicht mit Tüchern abtrocknen, damit keine Flusen hängen bleiben.

Tipps zum Obst Einmachen:

Obst am besten ganz oder halbiert einmachen, so behalten sie am besten Ihr Aroma.

Luftblasen, die beim Befüllen entstehen kann man mit einem Kochlöffelstiel am besten entfernen.

Wer keinen Zuckersirup verwenden will kann diesen durch heißen Obstsaft ersetzen.

Die Gläser müssen luftdicht verschlossen werden und regelmäßig auf Dichtheit überprüft werden. Denn wenn sich im  Eingemachten Schaum bildet oder die Flüssigkeit austritt, dann passt der Verschluss nicht richtig.

Gemüse einmachen:

Nicht nur Obst auch Gemüse kann man Einmachen. Das Gemüse muss dabei gründlich gesäubert und zerkleinert werden. Es muss dann in kleinen Mengen in Salzwasser gekocht werden. Das Kochwasser mit seinen wertvollen Nährstoffen kann man dann zum Auffüllen der Gläser verwenden.
Jeden Frühsommer beginnt die Zeit des Einkochens. Angefangen wird da mit den Kirschen.

Kirschen haltbar machen:

eingelegte Kirschen

eingelegte Kirschen

Kirschen kann man einlegen (in Einmachgläser), Konfitüre machen oder „beschwipsen“.

Im Herbst kann man dann Kürbismarmelade einmachen:

Kürbismarmelade mit Orange und Zitrone

Kürbismarmelade mit Orange und Zitrone

Einkochen leicht gemacht

Einkochen, einmachen oder einwecken, ist alles das selbe!

Einkochen bedeutet Lebensmittel durch Hitze in Gläsern haltbar machen. Eingekochte Lebensmittel sind wirklich sehr lange haltbar. Ich habe letztens eingekochte Kirschen, die 10 Jahre alt waren, gegessen und sie haben noch immer lecker geschmeckt.

Was ist Einkochen überhaupt?

Beim Einkochen füllt man Obst oder Gemüse in Gläser und erhitzt sie. Je nach Lebensmittel werden sie für eine bestimmte Zeit bei einer gewissen Temperatur erhitzt. Dabei passiert etwas was das Eingekochte sehr lange haltbar machen:

Die Hitze tötet Mikroorganismen (die für Fäulnisprozesse verantwortlich sind) ab.
Beim Einkochen bildet sich ein Vakuum, in dem Mikroorganismen sich nicht mehr ausbreiten können.

Und schon ist Obst und Gemüse lange, lange haltbar!

Welche Gläser kann man zum Einkochen verwenden?

Schraubgläser mit einem Plopp Deckel oder alte Einkochgläser:

Vorbereitungen

Beim Einkochen ist es wichtig dass Kochtöpfe, Schöpfkelle, Trichter und Gläser wirklich gut gespült werden. Die Gläser und Deckel, der Trichter und die Kelle sollen vor dem Einfüllen sterilisiert werden. Das kann man entweder im Backofen machen oder sie mit kochendem Wasser übergießen. Die Gummiringe der Einkochgläser werden fünf Minuten in Essigwasser gegeben, um sie zu sterilisieren.

Einkochen

Zuerst werden die Lebensmittel vorgekocht und dann werden sie in die Gläser eingefüllt.

Wenn man den Glasrand bekleckert muss man ihn unbedingt sauber wischen, sonst wird das Glas nicht richtig geschlossen.

Dann wird das Glas verschlossen und in den Einkochtopf gestellt. Bei Einkochgläsern befestigt man den Deckel mit den Klammern.

Nach dem Einkochen werden die Gläser abgekühlt und wenn sie ganz kalt sind, nimmt man die Klammern ab. Das Eingekochte hält sich jetzt mindestens ein Jahr.

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